Als ich die Augen aufschlug war ich in deiner Wohnung, ich hörte deine Stimme. Ich lief ins Wohnzimmer und sah dich, du saßt auf der Couch und lächeltest mich an. Du standest auf und liefst mit geöffneten Armen auf mich zu, ich breitete meine Arme ebenfalls aus und grinste zurück. Doch du liefst einfach an mir vorbei, als ich mich umdrehte sah ich wieso. Das Lächeln galt nicht mir sondern ihr, du wolltest sie umarmen - nicht mich. Dann hast du sie geküsst und ihr habt euch auf die Couch gesetzt, sie in deinen Armen. Mir kamen die Tränen und ich fragte mich wieso du mich nicht sahst. Mit geschlossenen Augen trat ich raus in den Flur, vor den großen Spiegel. Ich öffnete meine Augen langsam und zuckte vor Schreck zusammen. Ich sah mich nicht, mein Spiegelbild war verschwunden. Ich blickte auf meine Hände, ich konnte durch sie hindurch sehen. Ratlos versuchte ich etwas aufzuheben, doch meine Hand glitt durch die Gegenstände hindurch. Ich blieb geschockt stehen, was war nur mit mir los? Ich ging wieder zurück ins Wohnzimmer, ihr saht so glücklich aus. Ich setzte mich neben euch und fuhr dir mit der Hand übers Gesicht, strich eine Strähne beiseite und es sah so aus als würdest du es merken. Ein Lächeln glitt mir über die Lippen und ich konnte nicht anders, ich musste dich einfach Küssen. Als meine Lippen deine Stirn berührten fühlte es sich so gut an. Ich hatte mir gewünscht, dass du mich sehen könntest, wenigstens für eine Sekunde. "Lebewohl" flüsterte ich und schloss die Tür hinter mir.




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