Wo bleibt das Dazwischen, wenn man am Anfang vom Ende redet?

"Wir wissen ja nicht wer danach noch kommt" sagt sie. Fassungslos starre ich sie an, "Kannst du mal aufhören immer vom Ende zu reden obwohl es noch nicht mal richtig angefangen hat?" 

Und dann fange ich an mich zu fragen, was ist wenn sie Recht hat, wenn das was wir haben schneller vorbei ist als wir denken. "Für immer" ist die größte Lüge die ich je gehört habe und trotzdem klammere ich mich so sehr an sie, für dich, für mich, für uns. Zum ersten mal glaube ich dran, dass diese Lüge zur Wahrheit wird, trotzdem kann es mir niemand garantieren. Weißt du abunzu schleicht sich diese Angst ein, manchmal habe ich das Gefühl du verheimlichst mir etwas, nur was? Wahrscheinlich ist das einfach alles nur Paraneuer, Irrsinn. Mir fällt es unglaublich schwer dir zu vertrauen, weil das letzte Mal als ich vertraut habe, mein Vertrauen missbraucht wurde und das nicht nur ein mal. Ich glaube ich habe vergessen was "Vertrauen" überhaupt ist, obwohl ich bei dir eigentlich gar keine Zweifel habe. Weil ich mich zum ersten mal im Mittelpunkt fühle, nicht nur so nebenbei oder am Rande. Diesmal bin ich wichtig und das zeigst du mir, mehr als genug. Wovor genau habe ich denn dann angst? Was genau bringt mich dazu Misstrauen zu hegen? Eine meiner nicht grade besten Eigenschaften ist es das ich immer zu viel in Dinge rein interpretiere, zu lange und zu intensiv über sie nachdenken und mich damit selbst verrückt mache. Wie lange soll das noch so weiter gehen, wenn das noch länger geplant ist möchte ich gerne aussteigen. Komm auf den Boden der Realität zurück.


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