Du bist blind, bist geblendet, bist verliebt.

Ich habe es wirklich geschafft den ganzen Tag nicht an dich zu denken, es fiel mir nicht einmal sonderlich schwer dich wenigstens für ein paar Stunden auszublenden. Es war eine Abwechslung zu dem ständigen Kopfzerbrechen, den Fragen was du wohl grade machst und ob du an mich denkst. Doch dann, ich lag keine fünf Minuten in meinem Bett, kam alles wieder hoch. Noch bevor die ersten Klänge des Liedes richtig anfingen war ich in Gedanken schon wieder bei dir und ich musste lächeln. Weil ich an dein Gesicht dachte, an den Ausdruck den es zierte, in "jener Nacht". Ich hab mich zusammengerollt und der Musik gelauscht. Eine Träne versuchte sich in mein Augenwinkel zu schleichen, doch ich lies es nicht zu, dafür war ich in diesem Moment zu glücklich. Ich versuchte die Tatsachen zu vergessen, die Realität auszublenden und einfach nur in Erinnerungen zu schwelgen und es war fast so als könnte ich wieder bei dir sein. Ich habe mir dein Bild angeguckt, zum gefühlten millionsten Mal und über dein Lächeln gestrichen, da kam dieses kribbeln im Bauch auf und die Sehnsucht bei dir zu sein stieg rasant. Dann fing ich doch an zu weinen, weil du mir fehlst. Eigentlich fehlst du mir jede Sekunde, ich will es nur nicht zugeben. Will nicht, dass du weißt wie mich das alles beschäftigt. Will mich nicht für dich verletzlich machen, für niemanden. Ich habe mir geschworen "den einen oder keinen" komme was wolle, ich will dich. Ich werde dich immer irgendwie wollen, weil das mit dir irgendwie anders ist. Oft frage ich mich, wieso gerade du? Wieso sich das mit dir so völlig neu anfühlt und was du bloß mit mir machst. Dieses Gefühl wenn man sich jemanden ausgesucht hat und alle anderen plötzlich nicht mehr gut genug erscheinen, niemand an diese Person heran kommt. Weil mir bei dem einen dein Lächeln fehlt, bei dem anderen deine Statur. Beim nächsten deine Art mit mir umzugehen und weil alle anderen einfach nicht du sind, nicht der den ich will. Nicht meiner und obwohl du ja nicht einmal mir gehörst gehörst du trotzdem zu mir. Du hast den größten Platz in meinem Herzen, den wichtigsten und ich weiß, egal was du tust, egal wie du bist, ich werde dir alles verzeihen, solange du nur am Ende bei mir bist. 



Kommentare

  1. Kann ich so nachvollziehen. Der eine oder keine halt, wieso auch immer.. :))

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  2. Du triffst es genau!

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