du malst mir gefühle ins herz.

Meine Lippen formen lautlos Worte, stumme Schreie, stille Hoffnung. Sitze am Fenster, betrachte das Funkeln der Sterne und suche nach Zeichen. Das Aufleuchten des Displays ist noch lange nicht so interessant wie sonst, als immer dein Name dort erschien, also ignoriere ich es. Ich friere vor Sehnsucht, zitternd vor Liebe. Schmecke noch deine Lippen, fühle deine Berührungen. Ich bin gefallen, den Boden habe ich nie erreicht. Die Realität hat mich noch nicht eingeholt, ich schwebe noch, irgendwo Zwischen Liebe und Hass, irgendwo da.  Fühle mich wie benommen, kann keinen klaren Gedanken fassen. Die Kälte kriecht unter meine Klamotten, leckt an meiner Haut, Gänsehaut. Ich hatte immer Gänsehaut wenn du mich angesehen hast und bei jeder Berührung, vom Küssen ganz zu schweigen. Ich habe dich mit jeder Faser meines Körpers mehr geliebt als ich es je getan habe, doch jetzt scheint mir dieses Gefühl fremd geworden zu sein. Ich weiß nicht mehr wie es sich anfühlt diese Liebe zu empfinden, ich spüre nur noch dieses Verliebtsein was sich, langsam aber sicher, beleidigt in die hinterste Ecke meines Herzens verkriecht und dann ist da noch die Enttäuschung, manchmal habe ich das Verlangen danach dich anzuschreien. Alles raus zu schreien was mir wehtut, danach will ich dich küssen. Als Wiedergutmachung, dass ich so gemein zu dir war. Naivität stand mir schon immer recht gut. Ich stehe auf und spüre den Boden nicht mehr, spüre nichts, spüre nur Leere bevor ich ins Bett falle und die Tränen kommen.
Ich habe dich geliebt.
und ich werde es immer tun.


Kommentare

  1. Wenn es hier einen Gefällt mir-Button gäbe, würde ich mindestens 10x klicken - Wundervoller Text ♥

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