Sind Träume Worte, die der Mund nie zu denken wagt.

"Wie kann man eine Beziehung beginnen und führen, ohne daran zu glauben, dass sie für immer hält? Oder zumindest dies zu wollen? Worauf baut sie dann? Auf “ich liebe dich bis nächstes Jahr”? Liebe ist doch kein Ausflug dessen Dauer man bestimmen kann. Man sollte sich auf sie einlassen und hoffen, dass sie nie endet."

Alles was ich von Beziehungen weiß ist, dass ich im Grunde genommen nichts weiß. Es wäre doch wirklich alles so einfach, wenn es nicht so einfach wäre. Wenn wir es uns nicht unnötig verkomplizieren würden, so verdammt schwer. Wir denken zu viel, reden zu wenig. Wenn alles was sich in unseren Köpfen abspielt real wäre, dann wären wir doch alle viel glücklicher. Wenn wir diese Scheu überwinden, sagen was wir denken, zeigen was wir fühlen würden. Vielleicht wären wir dann offener für neues, vielleicht aber auch nicht. Wenn wir lieben würden, als wäre unser Herz nie gebrochen worden, küssen würden als würde im nächsten Moment die Welt untergehen, festhalten als wären wie nie gefallen. Wäre dann alles besser? Oder gehört genau diese Angst vor dem Tief dazu, macht das eine starke Liebe aus? Vermissen und vermisst werden, zeigen und sehen, geben und nehmen. Wir müssen nicht suchen, wir müssen uns finden lassen. Der Mensch der sich die Zeit nimmt nicht nur an deiner Oberfläche zu lesen, sondern auch zwischen den Zeilen, der wird dich finden. Der wird in dir etwas besonderes sehen, etwas das sonst niemand sieht. Geduld ist das wichtigste im Leben, ohne kommen wir nicht weit. Ohne wäre es nur halb so spannend, denn wenn wir etwas was wir wollen zu schnell bekommen, verlieren wir meist das Interesse. Meistens Nachts, wenn die meisten Menschen schlafen liegen wir da und zerbrechen uns den Kopf mit unnötigen Gedanken, das muss aufhören, ich will das nicht mehr, ich will schlafen. 


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