Vielleicht liegt der Sieg einfach darin aufzugeben.

Letzte Nacht hatte ich massenhaft Zeit über all das nachzudenken, was ich sonst immer vor mir her schob. Es lies sich natürlich nicht vermeiden auch über dich nachzudenken und zum ersten mal wurde mir klar wie naiv ich eigentlich bin. Nachdem du meine Nachrichten zum gefühlten zwei tausendsten Mal ignoriert hattest kam die Einsicht. Dass es vergebens ist jemandem hinterher zu rennen der vor sich selbst davon läuft, man wird ihn nie erreichen. Dass dein Interesse an dem was war und hätte sein können nicht einmal halb so groß ist wie meins, selbst wenn auch nur ein Fünkchen existiert - es ist scheinbar nicht genug. "Scheinbar" genau das richtige Stichwort, Lance Butters hat recht, mit jedem Wort - nur, dass du es aus deiner Sicht sehen solltest. Du schätzt anscheinend nicht was ich alles für dich tue. Hast du dich denn jemals gefragt wieso ich dich so nerve? Wieso ich dir schreibe sooft ich kann, warum mir das alles so wichtig ist? Anscheinend habe ich mich geirrt, oder war einfach zu blind um den Tatsachen ins Auge zu sehen. Wenn du das hier liest und dich angesprochen fühlst, dann hoffe ich, dass die Einsicht kommt. Falls nicht weiß ich endgültig woran ich bin, denn langsam kommt es mir so vor, als wäre auf dich zu warten das Selbe wie, während einer Dürre auf Regen zu warten. Es tut bloß weh und führt zu nichts. Ich bin es leid zu warten, selbst wenn ich es immer gern getan habe. Ich bin es leid zu weinen, auch wenn es manchmal sogar gut tat. Ich bin es leid gegen eine Wand zu reden, manchmal denke ich ich bin verrückt. Wenn ich wirklich so stark bin wie jeder sagt, dann dürfte es kein Problem sein diese Naivität abzuschalten. 

Bald habe ich genug Zeit, 3 Wochen um mich abzulenken.
Wer weiß, vielleicht ändert sich was.
Vielleicht vermisst du mich.
Amerika, bitte mach mich glücklich
und wenn ich zurück komme,
vielleicht hat sich ja dann was geändert.
Ich bezweifle es.


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