Bisswunden auf der Zunge von all den unausgesprochenen Wörtern

Lang nicht mehr die richtigen Worte gefunden, nicht die Zeit gehabt zu schreiben. Vielleicht habe ich mich auch unbewusst davor gedrückt, meine Gedanken nicht preisgeben wollen. Doch gerade fesselt mich wieder der Gedanke an deine Augen, unergründliches Grau das mich anblitzt, mit einem Hauch Horizont darin, mattes Grün welches einem Gewitter ähnelt. Das Gefühl wenn meine Finger durch deine Haare fahren, du bist der erste der meine Geschichte kennt, ich bewundere dich dafür, dass du noch bei mir bist. Immer noch meine Wange küsst und kurz darauf meine Nase. Das Gefühl von deinen Lippen auf meiner Haut versetzt mich unter Stromschläge. Die Gänsehaut kriecht dann von meinem linken Bein in jeden Winkel meines Körpers. Dein "Ich liebe dich" hallt in meinem Kopf nach wie ein Echo und selbst wenn ich schweige, vor mich hin grinse, schreien Gedanken das selbe. Manchmal, wenn du mir beim Reden direkt in die Augen siehst, dann kribbelt mein Bauch, dann hänge ich an deinen Lippen, mit den Gedanken ganz weit weg. Wenn ich meine Finger über deine Haut tanzen lasse bewundere ich dich, still und heimlich. Ich merke, dass du lächelst wenn ich das tue, ich merke es an der Art wie du ausatmest. Du bist wahrscheinlich der aufmerksamste Mensch dieser Welt, wenn du mit deinen Blicken versuchst mich zu analysieren. Dabei bin doch ich diejenige die dein Verhalten zu verstehen versucht, mir jedes Detail bis ins Genauste einzuprägen. Weil du das Schönste bist, das Beste. 


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