Here I go again, on my own

Kann weder stehen, noch sitzen, meine Knie zittern. Mein Atem stockt, die Augen voller Tränen, bereit zum eskalieren. Zwinge mich selbst klar zu denken, rufe mich zur Vernunft. Bewegen ist schwer, nahe zu unmöglich. Lustlos starre ich auf die Tür, ohne den Willen jemals wieder aufzustehen schlucke ich die Leere hinunter, verschließe mich. Ich binde meine Haare zu einem Zopf, streiche mir unkontrolliert durchs Gesicht, schluchze. "Es wird vergehen" denke ich, ohne mir auch nur ein Wort zu glauben. Sitze immernoch wie angewurzelt da, angestrengt, lauernd. Panisch und gelassen zugleich, eine gefährliche Mischung aus Wut und Verzweiflung, Angst und Trauer. Verletzt im inneren, stark nach Außen. Eine Mauer um mich herrum, so mächtig wie die chinesische. So undurchdringlich und stark, beeindruckend, absolut schützend. "Absolut" ist das schlagkräftigste Wort, ganz oder garnicht. Egal wie mans macht, es wird immer falsch sein. Gibst du alles, kriegst du nichts - gibst du nichts, hast du nichts. Meine Hände beben, sie halten nicht still, meine Fingee krallen sich in die Haut meiner Oberschenkel und die Tränen siegen. Weinen tut gut, weinen befreit. Weinen heilt wunden, weinen schreit, obwohl dich nie jemand hören wird.



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