confused

Die richtigen Worte zu finden ist schwer. Es ist gar nicht so einfach, das Chaos der Gedanken zu ordnen und daraus dann auch noch Sätze zu formen. Vor allem nicht, wenn man unter Druck steht und erwartet wird, dass man jetzt bloß nichts falsches sagt. Das kann nicht gut gehen und dann wird sich gewundert, wieso so viel an Worten scheitert, am besten wird dann gar nicht mehr geredet. Man schweigt einfach nur noch, frisst die Worte in sich hinein, lässt Sätze verkümmern -an sich selbst ersticken. Man verstummt, Stück für Stück. Ich habe mein ganzes Leben lang schon so viel gesagt, aber wer hört dir zu? Ich meine so richtig. Wer nimmt sich die Zeit deinen Worten zu lauschen, anstatt sie nur an sich vorbei ziehen zu lassen. Wer denkt über deine Sätze nach, wer beachtet deine Wortwahl, wem fällt deine Melancholie beim Sprechen auf, bemerkt jemand deinen inneren Kampf mit dir selbst? Sieht jemand den Schmerz in deinen Augen, während du all das aussprichst, spürt jemand die Verzweiflung?

Das hier geht an all die Menschen, die ein mal da waren, die gegangen sind, die sich verabschiedet haben, oder auch nicht. An jeden einzelnen, den ich geliebt habe, der mich ein Stück meines Lebens begleitet hat. Das geht an jeden der mir unter die Haut ging und an die, die es nicht mal  annähernd an mich heran geschafft haben. 

Worte waren schon immer meine Stärke, 
und das werden sie auch immer bleiben.

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