kein plan was du mit mir machst, wenn du lachst, ich feier das

Es ist weg, dieses beklemmende Gefühl. Ich fühle mich freier als vorher, als hätte ich es endlich geschafft, die Vergangenheit hinter mir zu lassen. Das Worte-Meer fließt wieder, die Quelle meiner Gefühle beginnt langsam wieder zu sprudeln und egal woran es liegt, ich hoffe, dass es bleibt. Es fühlt sich gut an, entspannter. Ich bin endlich wieder ich und zwar nur ich, ohne Einfluss von Außen. Ich habe keine Angst mehr vor der Zukunft, denn ich weiß, dass ich nicht wieder fallen werde und wenn, dann nicht so hart und so plötzlich. Mit den richtigen Leuten im Leben kommt die Sicherheit und mit dieser Sicherheit, wirst du unbesiegbar. Du hast das Gefühl, du kannst alles schaffen, in dem Moment, in denen du ihnen in die Augen siehst-

 und dann, bist da noch du.

Plötzlich ist da wieder dieses Gefühl, dieses dauer Grinsen. Das nervös aufs Handy schielen, am Abend mit einem Lächeln einschlafen und morgens genauso aufwachen. Dieses Glück, das man nicht in Worte fassen kann. Wenn man ständig in Gedanken ist und der beste Freund einem andauernd sagen muss, dass man so leicht zu durchschauen ist, weil man bis über beide Ohren strahlt. Ich hatte schon fast vergessen, wie sich das anfühlt. All das war die ganze Zeit über, irgendwo ganz tief in mir drin. Nach allem was passiert ist, haben sich meine Emotionen beleidigt in die hinterste Ecke verzogen und sich geweigert, in irgend einer Form empor zu kriechen. Es war nicht leicht, aber ich habe mich dran gewöhnt. Ich bin immer mehr verstummt, innerlich erfroren. Meine Worte waren verbraucht, die Hoffnung erloschen und irgendwie, habe ich mich inmitten des Chaos selbst verloren. Ich habe diese Mauer um mich herum errichtet, niemandem mehr rein gelassen. Ich trug diesen "Trotz"-Blick den "Ist-mir-scheiß-egal"-Blick den Pi so schön beschreibt und es war gut, bis jetzt. Eine Hand voll Menschen, haben es nach monatelanger harter Arbeit an mich heran geschafft.

und dann, kamst du.


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